Tischtennis intensiv: Erstes Jugendcamp in den Osterferien

In der zweiten Ferienwoche wurde für den Nachwuchs der Tischtennisabteilung erstmals ein Jugendcamp angeboten. Trotz der freien Tage nutzten gleich 11 Spielerinnen und Spieler das Angebot. Dabei war das Programm durchaus ambitioniert.

Die Idee zu einem Trainingscamp für den Tischtennis-Nachwuchs gab es schon lange. An sich war hierfür ein Standort außerhalb von Düsseldorf gesucht – und auch schon gefunden worden. Der Aufwand und nicht zuletzt auch die Kosten gingen bei den ersten Planungen schnell nach oben. So kam die Frage auf: Warum eigentlich nicht in der eigenen Halle?

Mit dem Termin in den Ferien war klar, dass nicht alle Nachwuchsmitglieder Zeit hätten. Gleichzeitig stand die Halle gleich für vier Tage in Folge für den kompletten Tag zur Verfügung. Auf der Grundlage entstand der Plan, pro Tag zwei Trainingseinheiten mit je zwei Stunden Systemtraining vorzubereiten. Ebenso war vorgesehen, gemeinsam Mittag zu essen und so mindestens fünf Stunden am Tag miteinander zu verbringen.

"Keine Selbstverständlichkeit"

Äußerst positiv war zudem, dass gleich fünf Trainer für die Ausbildung zur Verfügung standen. Mehrere haben neben der Zeit für die Vor- und Nachbereitung vier Trainingstage Urlaub investiert. Abteilungsleiter Günther Greifenstein: „Das ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Für die weitere Entwicklung des Nachwuchses sind solche Trainingswochen äußerst wichtig.“ Er ergänzte, dass es Glück sei, auf solch ein Trainerteam zurückgreifen zu können und dankte Thorsten Kux, Sebastian Köppen, Willi Issel, Mario Altenaer und Stefan Gaida ausdrücklich.

Dieser Dank galt ebenso Anja Gersdorf, die an einem Nachmittag als eine von drei internationalen Schiedsrichtern aus dem Verein, dem Nachwuchs viel Neues erzählen konnte. Davon inspiriert, hatten die Spielerinnen und Spieler unzählige Fragen, auf die sie immer eine Antwort hatte. Auch für die Trainer waren einige Entwicklungen bzw. Auslegungen einiger Regeln neu.

Auf dem Plan standen neben Schlagtechniken und Aufschlägen intensives Balleimertraining um die Theorie bestmöglich umzusetzen. Um allen Teilnehmer gerecht zu werden, wurden die Übungen der Trainer individuell angepasst und Trainingsgruppen gebildet. Videoanalyse war ebenso ein Baustein wie unterschiedliche Wettkampfformen, bei denen Punkte mit Blick auf die Trainingsschwerpunkte besonders belohnt wurden.

Der Spaß sollte in der Woche natürlich auch nicht zu kurz kommen. Hierfür wurden immer wieder Wettkampfformen mit eingebaut, die entweder jede Menge Teamgeist oder koordinative Fähigkeiten erforderten, die beim Tischtennis sehr vielseitig benötigt werden. Den Abschluss bildete am letzten Tag ein gemeinsames Grillen. Die Rückmeldungen der Nachwuchsspieler - aber auch der Eltern - waren durchweg positiv. Vor allem waren sie dankbar, dass ein Camp in der Form überhaupt angeboten wurde.

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