Neue Idee gut angekommen - „Geiles Turnier!“

Am letzten Wochenende lief der Test für ein völlig neues Tischtennis-Turnier: Die Schüler und Jugendlichen spielten mit ihren Eltern in einer Mannschaft. Der Run auf die Veranstaltung hat alle überrascht.

Gemeinsame Zeiten innerhalb der Familie ist ein knappes Gut. Gleiches gilt für die Zeiten in Sachen Vereinsleben – der ohne Zweifel ebenfalls von Zusammenhalt und gemeinsamen Zielen lebt. Mittlerweile verbringen über 30 Schüler und Jugendlichen einen beachtlichen Teil ihrer Freizeit beim Tischtennis. Das war der Grund zu überlegen: Wie bekommen wir Familie und Vereinsleben an einem Tag zusammen?

So entstand letztes Jahr die Idee ein Turnier zu spielen, bei dem 2er-Mannschaften gegeneinander antreten. Bedingung war: Spieler 1 musste minderjährig sein. Zielgruppe des Spielers 2 waren in erster Linie die Eltern der Kinder und Jugendlichen der Nachwuchsabteilung. Aber auch Geschwister, Freunde oder auch erwachsene Mitglieder der Abteilung konnten mit ihren Kindern antreten. Dabei konnten Familien auch gleich mehrere Teams stellen.

Dem Aufruf folgten insgesamt 18 Teams, was durchaus als grandiose Resonanz einzustufen ist. Sebastian Köppen: „Wir sind schon davon ausgegangen, dass die Idee auf offene Ohren stößt, aber die Anzahl der Teams hat selbst uns überrascht.“ Zwar mussten drei Teams kurzfristig unter anderem wegen Krankheit absagen, aber das tat dem Turnier keinen Abbruch.

Der Spielmodus war einfach: Nach der Gruppenauslosung wurden in den Gruppen jeder gegen jeden gespielt. Dabei spielten die Spieler 1 beider Mannschaften gegeneinander. Gleiches galt für die Spieler 2. Stand es nach den Spielen 1:1, wurde ein Entscheidungsdoppel gespielt. Pro erspielten Punkt war eine „Spende“ von 5 Cent für die weitere Verbesserung der Jugendausbildung vorgesehen.

Gewannen das Turnier: "Die Ballermänner" Jakob und Stefan Gaida

So waren von Anfang an teils spannende Begegnungen zu sehen. Und bei wirklich vielen Spielen musste das Doppel die Entscheidung herbeiführen. Die Spielunterschiede der einzelnen Spieler wurden durch den Modus durchaus gut ausgeglichen. Die ersten Beiden der Gruppe spielten im Ko-Modus um den Sieg, die Dritt- bzw. Viertplatzierten spielten in der Trostrunde ebenfalls im Ko-Modus weiter. So glichen sich die Spielstärken nochmals an, was fast ausschließlich zum Entscheidungsdoppel führte.

Sieger des Feldes waren im Hauptfeld „Die Ballermänner“ mit Jakob und Stefan Gaida, die im Finale knapp im fünften Satz im Entscheidungsdoppel gegen das Team „Pokerface“ mit Anna Schulze und Oliver Bayer gewannen. In der Trostrunde setzten sich die „Oderbacher Jungs“ mit Rene und Reiner Schöneseiffer durch.

Da neben der gewonnen Punkte auch die Verpflegung gegen eine Spende angeboten wurde, kamen an dem Tag über 450 Euro an Spendengeldern zusammen. Thorsten Kux: „Derzeit überlegen wir, ob von dem Geld ein Returnbrett gekauft wird.“

Die Rückmeldungen der Nachwuchsmitglieder und vor allem der Eltern waren durchweg positiv. Selbst Eltern, die jahrelang nicht oder überhaupt noch kein Tischtennis gespielt haben, waren mit vollem Einsatz und Spaß dabei. Von einer „tollen Idee“ bis „ein richtig geiles Turnier“ war an Dank für die Organisatoren alles dabei. Nach der Resonanz dürfte es nicht das letzte Turnier der Art gewesen sein.

Hier gibt es alle Ergebnisse auf einem Blick.

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